Last Updated on June 11, 2026 by pg@petergamma.org
Charles Weissmann war der bekannteste Schweizer Molekularbiologe. Er forschte und unterrichtete an der Universität Zürich.

Weissmann war insbesondere bekannt für die erstmalige Klonierung und Expression von Interferon. Interferon alfa wird in verschiedenen Therapien eingesetzt, unter anderem bei bestimmten Formen von Leukämie. Und auch bekannt war er auch für seine Beiträge zur Aufklärung der molekularen Genetik von Prionenerkrankungen wie Scrapie, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und BSE (Rinderwahnsinn).
https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Weissmann
BSE umgangssprachlich auch Rinderwahn genannt, ist eine Tierseuche. Die tödliche Erkrankung des Gehirns wird durch Prionen verursacht. Zwischen 1996 und 2006 kam es in England in fast 200 Fällen zu Übertragungen auf den Menschen. Stanley Prusiner wurde 1997 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für seine Entdeckung der Prionen ausgezeichnet. Charles Weissmann spielte gemäss der Fachzeitschrift “Nature” eine entscheidende Rolle bei der Validierung und Aufklärung der bahnbrechenden Prionen-Theorie von Stanley Prusiner. Ich selber durfte einmal einen Vortrag von Prusiner an der Universität Zürich besuchen. Doch was mir ein Studienkollege der das Labor von Prusiner besuchen durfte berichtete schreckte ab. Berge von Mäusen wurden da verwendet um aus deren Gehirnen Prionen zu extrahieren.
Charles Weissmann war der Grund weshalb ich vom abgelegenen Reusstal im Kanton Zug in die Stadt Zürich zog.
In Vorlesungen wirke er für mich persönlich schäbig angezogen. Hatte er nicht etwas von einer Laborrate, die das Labor nie zu verlassen schien?

Er war oft gekleidet wie im obigen Bild. Und er trug Jeans die wirkten als stammten sie aus dem Jahr 1962, als James Watson und Francis Crick den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Aufklärung der Molekularstruktur der DNA erhielten. Und Weissmann sah aus, als ob er sich seither keine neuen Jeans leisten konnte. Dazu trug er eine Ledertasche, die ausgeleiert war, die ebenfalls etwa aus dem Jahr 1962 zu stammen schien. Und auch die Hirnbrille die er immer trug schien aus dem Jahr 1962 zu stammen. Im folgenden Video darf man auch seine Frisur bewundern. Die wirkte als sei sie von einem Mann der sein Labor nie verließ. Ein Labor in welchem es keinen Haarschneider zu geben schien. Und um zu einem Haarschneider zu gehen schien Weißmann selbst dann die Zeit zu fehlen, wenn er vom Schweizer Fernsehen eingeladen wurde, vor einem großen Fernsehpublikum zu sprechen:
Eine Studentin die gemeinsam mit mir Vorlesungen bei Charles Weissmann besuchte, sagte zu mir, sie fände Charles Weissmann sähe aus wie ein Schauspieler. Und wenn er vielleicht etwas hatte von einem Schauspieler, dann sah er auch in Interviews aus dem Jahr 1988 aus wie ein Schauspieler aus dem Jahr 1962.
Aber wohnen tat er in Zürich Witikon im Loorengut in einer unschweizerisch grossen Villa:

https://picryl.com/media/eth-bib-zurich-witikon-loorengut-inlandfluge-lbs-mh03-1496-30d0a2
Witikon, das ist dort, wo Zürich ein Dorf ist.

https://www.tagesanzeiger.ch/witikon-wo-zuerich-dorf-ist-907353299793
Das Loorengut ist ein historisches Anwesen in Zürich-Witikon (Eschenhaustrasse 39). Es umfasst eine geschützte Grünfläche und ist eng mit der Familie des berühmten Schweizer Molekularbiologen Charles Weissmann verbunden. Neben der riesigen Villa ist ein grosser Umschwung zu erkennen, und ein grosser Tennisplatz. Aber das Hobby von Weissmann war nicht Tennis, sondern Fotografie und Trekking. Weissmann war verheiratet und war Vater von vier Kindern. Die Weissmanns wohnten in einer abgelegenen Villa wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen. Auf der Luftaufnahme ist neben der riesigen Villa nur ein Tennisplatz erkennbar und weit und breit keine weiteren Häuser. Aber wenn man sich die Villa anschaut, sieht sie nicht aus, als ob sie seit dem Jahr 1962 nicht mehr renoviert worden wäre? So sieht die Villa von Charles Weißmann nämlich auch aus in den letzten Videoaufnahmen die ich persönlich von ihm kenne.
Aber zu leben schien Charles Weißmann nicht in seiner Villa, sondern im Institut für Molekularbiologie I der Universität Zürich. Und dort wurde er selbst von Diplomstudenten dafür gerühmt, oft bei ihnen vorbeizukommen um mit ihnen zu sprechen.
Peter Gamma, Neuro- und Molekularbiologe, Direktor des Meditationsforschungsinistuts der Schweiz (MRIS)

war ein Student von Charles Weissmann. Und ich bin Neuro- und Molekularbiologe mit einem sehr guten Abschluss von der Universität Zürich. Und ich bin auch der Direktor des Meditationsvorschungsinsitut (MRIS) Schweiz, eines weltweit führenden Instituts im Bereich der Meditationsforschung.
Und wie Charles Weissmann war ich auch manchmal schäbig gekleidet. Und manchmal trug auch ich eine Dächlikappe:

Aber das tat ich nur vorübergehend als Detektiv und auch zur Tarnung in der Wohnsiedlung Rebhügel, um mich dort dem Kleidungsstil von dort wohnenden Vätern anzupassen.
Und ich hatte auch schon einmal einen Riss in der Hose, was die Kantonspolizei Zürich beobachtete, photographiert hat und im zentralen Polizeiarchiv gespeichert hat. Sonst ist aber nichts zu beanstanden an meiner Kleidung, die normalerweise gepflegt, unauffällig und dezent ist.
Aufgewachsenen bin ich im Schulhaus Matten in Hünenberg, im Reusstal, an einem der schönsten Orte im Kanton Zug.

Als ich ein Kind war Kind war hatten wir unsere Wohnung im Schulhaus Matten im Reusstal, mit Blick auf die Rigi, den Pilatus und auf die Reuß, wo wir oft entlang spazieren gingen.

Auf Luftaufnahmen erkennt man weit um nichts in der Umgebung wie beim Loorengut von Charles Weissmann. Das Schulhaus Matten wurde vom Zuger Architekten Emil Weber erbaut. Es ist das älteste noch erhaltene Schulhaus in der Zuger Gemeinde Hünenberg.

Es wurde im Jahr 1934 erbaut und galt zur damaligen Zeit als Musterbeispiel für den Kanton Zug. Dieses Schulhaus findet man im Verzeichnis der geschützten Denkmäler im Kanton Zug ( Stand: 29.09.2025)
Das besondere an uns war, dass mein Vater Käser war, und das war dort wo wie wohnten etwas ganz Besonderes. Er stach heraus unter den Bauern, die ring herum wohnten.
Mein Vater fuhr ein Chevrolet wodurch er an unserem Wohnort herausragte

Aber nach dem viel zu frühen Tod unserer Vaters zogen wir sieben Kinder zusammen mit unserer Mutter in eine Wohnung im Schulhaus Matten, welches der Käserei benachbart war:
Bild der Käserei Matten, Hünenberg

Bei der Villa von Charles Weissmann erkennt man rund herum nur einen Tennisplatz. Und beim Schulhaus Matten im Reusstal erkennt man nur einen Fußballplatz. Das sind Gemeinsamkeiten die ich mit Prof. Dr. Chalres Weissmann gemein habe. Sonst haben wir aber nicht viel gemein. Leider ist Charles Weissmann nicht mehr unter uns, was sich sehr bedaure. Der Schweizer Molekularbiologe wurde 1931 in Budapest geboren und starb 2025 in Zürich.
Spektrum der Wissenschaft Bücher die uns der Physiklehrer in der Mittelschule zum Thema Molekularbiologie und Immunologie vorstellte, hatte mein Interesse für Molekularbiologie geweckt, und mich dazu gebracht in die Stadt Zürich zu ziehen. Doch schon schon als Student an der Universität Zürich fand ich in der Schweiz kein Projekt bei dem ich mir vorstellen könnte, dass ich da längerfristig teilnehmen könnte und dabei Erfolg haben könnte. Viele Molekularbiologen sind aus der Schweiz ausgewandert. Einer der wenigen der in die Schweiz zurückkehrte war Markus Aebi, den ich als Oberassistent kennenlernen durfte. Ich aber kehrte der Molekularbiologie den Rücken, und wollte herausfinden wie das Gehirn funktioniert am Institut für Hirnforschung der Universität. Und wie das Gehirn funktioniert, das interessiert mich auch heute noch. Aber nicht mehr als Hirnforscher, sondern als ein Wissenschaftler welcher sich für die Wirkung des Meditierens auf den Körper und das Gehirn interessiert. Und dass ich damit in der Schweiz Erfolg haben könnte, dass kann ich mir schon vorstellen. Aber nur in einem Rahmen wie es schon jetzt auf gutem Weg ist, und nicht viel mehr und weniger.