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Wohnsiedlung Rebhügel – entstanden in grösster Not

Etwas oberhalb der Schmiede Wiedikon liegen die 129 Wohnungen der Siedlung Rebhügel – ruhig gelegen, mit viel Grün und einer Gemeinschaft, der ich persönlich nicht folgen kann.
Die Verbindung zwischen dem ehemaligen Zürcher Regierungsrat Alfred Gilgen (1930–2018) und der Wohnsiedlung Rebhügel in Zürich-Wiedikon ist historisch durch die Jugendunruhen Anfang der 1980er-Jahre begründet:
- Besetzung und Räumung (1980): Im Rahmen der «Züri brennt»-Bewegung wurden Ende August 1980 Wohnungen in der städtischen Siedlung Rebhügel besetzt. Die Polizei räumte diese Häuser noch am selben Tag.
- Gilgens Rolle: Alfred Gilgen, der von 1971 bis 1995 als Mitglied des Landesrings der Unabhängigen (LdU) bzw. später parteiloser Bildungsdirektor (Regierungsrat) des Kantons Zürich war, galt als harte Hand in der Regierung. Er war eine Reizfigur der Achtziger-Bewegung und wurde von Protestierenden teilweise als “Linkenfresser” bezeichnet, da er eine konsequente Linie gegen die Besetzer und Demonstranten verfolgte. [1, 2, 3, 4]
Zur Siedlung Rebhügel:
Die Wohnsiedlung Rebhügel liegt oberhalb der Schmiede Wiedikon, entstand in den 1920er-Jahren aus der Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg und umfasst 129 Wohnungen. [1, 2]
Alfred Gilgen selbst war ein umstrittener, aber respektierter Politiker, der als Bildungsdirektor das Schulwesen prägte. [1, 2]
