Sind Buddhistische Mönche Menschen die nichts tun & unterstützt werden?

Last Updated on August 23, 2026 by pg@petergamma.org

Buddha lebte vor 2600 Jahren und war aus wohlhabenden Verhältnissen. Er wollte herausfinden, was die Ursachen von mentalem Leiden ist und wie man es beseitigen kann. Und dann fand er das bei seiner Erleuchtung heraus. Aber was machte er aus seiner genialen Entdeckung?

Ging er damit an die Börse um damit Gewinn zu maximieren? Ganz im Gegenteil.

Gemäss Ajahn Chah, einem hoch angesehener thailändischen buddhistischer Mönch und Meditationsmeister verbot Buddha seinen Schülern Geld zu besitzen:

Ajahn Chah sagt ihm obigen Video, «manche denken, das Leben eines Mönches sei ein faules, einfaches Leben». Und auch Osho bezeichnete Meditieren als ein einfaches Phänomen, bei dem man nichts tut:

Aber ist meditieren wirklich so einfach? Matthieu Ricard promovierte 1972 am Institut Pasteur in Paris in Molekulargenetik und schloss seine Doktorarbeit unter der Leitung des Nobelpreisträgers François Jacob ab. Trotz dieses vielversprechenden wissenschaftlichen Hintergrunds gab er seine Karriere auf, um tibetischer buddhistischer Mönch zu werden, und zog in den Himalaya, um bei Meistern wie Kangyur Rinpoche und Dilgo Khyentse Rinpoche zu studieren.

Gab Mattheu Ricard seine wissenschaftliche Karriere auf um ein einfaches faules Leben zu führen?

Sein Vater der bekannte Philosoph Jean-François Revel fand es eine Verschwendung, was Matthieu Ricard tat. Aber hier geht es um Werte, um innere Werte. Und Menschen die meditieren verfolgen innere Werte. Der Dalai Lama, der selber sehr reich ist, es heisst e besitze 15 Mio USD, sagt über sich selber er sei ein Mensch, ein ganz einfacher Mensch.

Und er sagt auch er hätte viele reiche Freunde, die aber im Innersten sehr unglücklich sind:

Ein reicher Mann kann 1 Mio Dollar auf den Tisch legen. Und sagen, ich möchte frei von mentalem Leiden sein. Wo kann man sich das kaufen?

Und auch Ajahn Amaro kämpfte mit diesem Problem. Er war ein Schüler von Ajahn Chah. Und Ajahn Amaro war es verboten Geld zu besitzen. Aber als Mönche von Thailand zurück nach London kehrten, hatten sie ein ein Problem.

Sollen sie jetzt auf den Bahnhof in London gehen um dort zu betteln?

In der Stadt Zürich wäre das gar nicht möglich, da dort betteln verboten ist. Doch das Problem dieser Buddhistischen Mönche löste sich.. Leute die sie unterstütztentauchten auf.

Ajahn Amaro wurde Lehrer und Abt des buddhistischen Klosters Amaravati im Südosten Englands. Und dies obwohl er kein Geld besitzt:

Es gibt wohlhabende zum Beispiel in der Schweiz die ein Problem haben mit Leuten die unterstützt werden.

«Vanja Palmers der Calida Millionenerbe sei auf dem Rigi oben und mache nichts»,

Das hörte ich einmal einen wohlhabenden Schweizer der beruflich sehr erfolgreich war sich über Vanja Palmers sagen:

Aber das Meditierende nichts tun, und dafür unterstützt werden, das ist falsch. Meditieren ist ein sehr aktiver Prozess.

Und die Ursachen von mentalem Leiden zu kennen und wie man es beseitigen kann ist ein wertvolles Wissen, das von Buddha kommt, und seit 2600 Jahren weitergegeben wird.

Fragen sie einmal einen Schweizer Psychotherapeuten: «Ich möchte die Ursachen meines Leidens kennen und wie ich es beseitigen kann». Werden sie von ihm eine klare Antwort bekommen? Und gibt es eine wissenschaftliche Methode dafür was man das tun kann?

Hatte nicht schon Buddha ein Problem mit ähnlichen Fragen? Und hat er sich aus diesem Grund für die Besitzlosigkeit entschieden? Meditierende verfolgen innere Werte. Ihnen geht es nicht darum reich zu werden. Ganz im Gegenteil, wohlhabende die meditieren werden oft angegriffen.

Buddha entschied sich für die Besitzlosigkeit. Und seine Mönche mussten darum bitten unterstützt zu werden. Aber Buddhas Mönche werden sei 2600 Jahren unterstützt.

Und liegt das nicht daran, dass es etwas Unterstützenswertes ist, das Menschen die Ursachen von mentalem Leiden kennen wollen, und wissen wollen wie man es beseitigen kann? Menschen, die wenn sie das herausgefunden haben, es auch anderen unterrichten können?

Hat die Finanzierung von Buddhistischen Mönchen nicht so schon seit 2600 Jahren funktioniert? Sie wurden seit 2600 Jahren unterstützt. Aber welcher Mönch kann von sich sagen: «Ich bin Mönch und selbstständig erwerbend»? Solche gibt es vielleicht. Aber ich kenne keinen, den ich nennen könnte.