Last Updated on April 14, 2026 by pg@petergamma.org
Heute morgen früh musste ich wieder einmal in den Waschsalon um Wäsche zu waschen. Wie immer war die VBZ voll Sozialhilfebezüger in Kleidern aus dem Brockenhaus. Wie die jeweils so schnell da sind am morgen, frage ich mich immer wieder? Sind die immer auf Abruf bereit? Im Tram und Bus sitzen die da, als ob sie da etwas tun müssten, was sie eigentlich nicht wollen, aber müssen, lauter demotivierte Leute, die aussehen, als ob sie den Sinn von dem was sie da zu tun scheinen müssen nicht zu erkennnen scheinen.
Das ist für mich persönlich eine Horrorvorstellung. Sitzen die alle zu Hause in ihrer Wohnung, startbereit mit Kleidern aus dem Brockenhaus, immer einsatzbereit, um an einer Personenobservation die meine Person betrifft teilzunehmen?
Und der Horortryp geht weiter bis in den Waschsalon. Ein Sozialhilfebezüger kommt rein und wäscht seine Wäsche. Aber muss er denn wirklich den Wäschetrochner genau neben mir verwenden? Es gibt doch auch noch mehrere andere? Und muss denn wirklich noch ein buckliges altes Wesen in den Waschsalon kommen? Was dieses Wesen genau ist, ein Mann oder eine Frau, ich kann das nicht erkennen. Und muss dieses Wesen genau neben mir waschen, obwohl so viele andere Waschmaschinen frei sind? Und muss denn wirklich auch noch eine Rentnerin mit Stirnband in den Waschsalon kommen und dort neben mir Fäsche waschen? Ein Double von der Hexe einer Rentnerin, welche mich immer und immer wieder aus meiner Wohnung trieb.
Und dann fahre ich wieder zurück in meine Wohnung am Berneggweg 8. Und da sind da plötlich wieder all die Sozialhilfebezüger, die Spass daran zu haben scheinen was sie tun. Überall da einkaufen, wo ich einkaufe, vor meiner Nase telefonieren, der ganze Bus voll Kindergärtner die im Bus am Boden sitzen und den Weg versperren. Und nicht zu vergessen sind die DHL Busse und Lieferanten, die zwingend meinen Weg zu kreuzen scheinen müssen, bevor ich mich wieder in meine Höhle in der Wohnung am Berneggweg 8 zurückziehe, wo ich mich am wohlsten fühle, und dort sicher bin von all dem.