Ich möchte hier zu Beginn erwähnen, dass ich Hinweise darauf habe, dass meine Lebens- und meine Liebesgeschichten der Auslöser war, dass Geschichten wie «Ulitmo – Metro von Tinto Brass» geschrieben und verfilmt wurden, wie ich das hier beschrieben habe:
Das einem Mitglied der römisch-katholischen Kirche so etwas passiert, mag vielleicht überraschen. Und die Frau als ein Lustobjekt, was sagt hier die römisch-katholische Kirche dazu? Ich war aber nie erzkonservativ römisch-katholisch, und ich werde es auch nie sein.
Der Begriff erzkonservativ bezeichnet im Kontext der römisch-katholischen Kirche Strömungen oder Gruppen, die eine rigide Bewahrung traditioneller Werte und Lehren gegen als zu liberal empfundene Reformen verteidigen.
Ich stelle hier aber eine kritische Frage. Ein Essen das man mit Lust genießt. Und eine schöne Frau, deren Anblick man auch mit Lust genießt, wo genau liegt hier der Unterschied? Der Unterschied wenn man den Anblick einer Frau mit Lust genießt, und das auf eine liebevolle und achtsame Art und Weise tut? Und wenn die schöne Frau es auch mit Lust genießt lustvoll beobachtet zu werden, und auf liebevolle und achtsame Art und Weise Lust erwecken will, wie das zum Beispiel im Film von “Tinto Brass – Ultimo Metro” gezeigt wird. Was genau ist an solchen Handlungen in irgend einer Art und Weise verurteilenswert? Zu verurteilen daran ist vielleicht das, dass diese Frau in der Metro in Rom gegen Gesetze verstieß die es verbieten sich öffentlich zu entblößen, so dass sie ein Wachmann deswegen verfolgte. Aber was sonst ist daran zu verurteilen, was diese Frau und dieser Mann in der Metro in Rom taten?
Viele Frauen in der Stadt Zürich machten sich in letzter Zeit schön und kreuzten meinen Weg. Ich habe davon auf meinem Blog berichtet. Und welchen Mann macht der Anblick einer schönen Frau nicht glücklich? Und haben nicht viele Frauen Freude daran sich schön zu machen? Und soll ich diese jetzt dafür verurteilen? Welche Gründe gäbe es dafür, das zu tun?
Eine schöne Frau und ein feines Essen, wen macht das nicht glücklich? Aber das ist ein Glück unserer Sinne. Und um dieses Glück zu erlangen sind wir abhängig von äußeren Dingen. Wir sind abhängig von einem feinen Essen. Und wir sind abhängig von einer schönen Frau. Aber die Kontrolle über das was in unserer Aussenwelt liegt ist begrenzt, und oft illusorisch. Wohingegen das glücklich sein trainiert werden kann, wenn wir unsere Aufmerksamkeit in unser Inneres richten. Aber dieses Wissen stammt nicht aus der Bibel, sondern von Buddha. Soll ich es deshalb ablehnen? Das kann ich nicht, als der Wissenschaftler der ich bin, der nach der Wahrheit sucht.
Aber was sagt die Bibel dazu? Jesus behandelte Frauen nicht als Objekte der Lust. Er widersetzte sich der damaligen patriarchalen und römischen Sichtweise, die Frauen oft als Besitz oder bloße Objekte der Begierde ansah. Und Jesus wies Männer an, ihre Begierden zu zügeln und Frauen mit Würde zu behandeln. Matthäus 5:28. Und über das Essen sagte er,
»Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« Matthäus 4,4. Also sollen Christen in die Wüste gehen bis Gott zu uns spricht, was uns glücklich macht? «Und da er sie von sich geschafft hatte, ging er hin auf einen Berg, zu beten.» heißt es in Markus 6,46. Aber geht es hier nicht um eine und dasselbe, bei den Christen wie bei den Buddhisten? Einmal ausgedrückt in den Worten basierend auf den Erfahrungen von Buddhisten. Und einmal ausgedrückt in den Worten basierend auf den Erfahrungen von Christen. Das alles fragt ein Wissenschaftler christlicher Herkunft,
dem im Christentum etwas fehlte, was er dann bei den Buddhisten fand. Bis er schließlich wieder zum Christentum zurückkehrte, von woher er kam, und es dann aber besser verstand.
Ich bin in einer römisch-katholischen Großfamilie aufgewachsen, dann aber aus der Kirche ausgetreten. Das ist vielleicht an einzelnen meiner Beiträge auf meinem Blog zu erkennen. Nach spirituellen Erfahrungen die sehr stark waren, habe ich mich aber dazu entschlossen wieder in die römisch-katholische Kirche einzutreten, und zu meinen ursprünglichen Wurzeln zurückzukehren, die ich in meiner Kindheit und Jugend hatte. Christliche Werte haben mich und mein Leben starkt geprägt. Und obwohl ich vorübergehend ausgetreten war, habe ich dieses Wertesystem nie wirklich radikal verlassen.
Und was ist die Haltung der der römisch-katholischen Kirche zu Frauen als Lustobjekt, und zu Sex vor der Ehe & Empfängnisverhütung?
Theologische Position
Die katholische Kirche lehnt die Reduktion der Frau auf ein Sexualobjekt strikt ab und betont deren unantastbare Würde als Ebenbild Gottes.
Miranda Kerr ist ein australische Supermodel, die vor allem als eines der Victoria’s Secret Angels zwischen 2007 und 2013 internationale Bekanntheit erlangte. Miranda Kerr und ihr damaliger Verlobter Evan Spiegel bestätigten 2017 in einem Interview, dass sie bis zur Hochzeit auf Sex verzichteten. Kerr erklärte, Spiegel sei „sehr traditionell“ und sie würden „einfach … warten“, bis sie ihre Beziehung vollziehen könnten – eine Entscheidung, die sie als Grund dafür nannte, keine Verhütungsmittel zu verwenden.
Das folgende Bild zeigt Miranda Kerr im GQ Magazin der Mai-Ausgabe 2014. Und will jemand bestreiten, dass Miranda Kerr ein Lustobjekt ist? Aber muss das wirklich etwas Negatives sein?

Gemäß der römisch-katholischen Kirche schon. Denn die Frau soll kein Lustobjekt sein, sondern eine Person mit unantastbarer Würde, geschaffen nach dem Abbild Gottes.
Supermodel Miranda Kerr sagte aber zu diesem Thema in der
CHRISIAN POST
am
12. Mai 2014 :
„Ich bin Christin, ich bete jeden Tag“:
https://www.christianpost.com/news/supermodel-miranda-kerr-im-christian-i-pray-every-day-119581
Und welche Christen macht der Anblick einer so schönen Christin nicht glücklich?
Aber Miranda Kerr sagt sie sie keine römisch-katholische Christin. Sie hat aber die All Hallows’ School besucht, ein katholisches Mädchengymnasium in Brisbane, Australien. Doch sie erklärt, dass sie zwar christlich und spirituell, aber nicht religiös sei. Aber ist das was sie oben erklärte nicht streng nach der römisch-katholischen Lehre?
Muss man aus der römisch-katholischen Kirche austreten wenn man nicht glaubt und nicht religiös ist? Nein, ein formeller Kirchenaustritt ist gesetzlich nicht verpflichtend, auch wenn man nicht mehr an Gott glaubt oder religiös indifferent ist. Die Mitgliedschaft in der römisch-katholischen Kirche wird durch die Taufe begründet und ist nach katholischem Kirchenrecht nicht automatisch durch den Glaubensverlust aufgehoben; die Kirche betrachtet einen Getauften daher theoretisch weiterhin als Mitglied. Aber vielleicht ist Miranda Kerr ja ausgetreten, wenn sie sagt, dass sie nicht religiös ist, und wenn sie sagt, dass sie auch keine römisch-katholische Christin ist.
Ist also Miranda Kerr eine Christin, die jeden Tag betet, ihre Haltung aber schwierig nachzuvollziehen ist? Aber ist nicht auch der Papst in Rom ein Christ, der jeden Tag betet, und dessen Haltung es auch schwierig nachzuvollziehen ist, wenn es um seine christliche Sexualmoral geht? Und war das bei Jesus Christus nicht ganz anders? Wenn seine Jünger ihn nicht verstanden, dann erklärte er ihnen das zum Beispiel anhand eines Gleichnisses. Aber gelingt es dem römisch-katholischen Papst uns allen seine Sexualmoral so zu erklären, dass sie uns allen einleuchtet?
Und wie steht es mit dem Thema Geburtenkontrolle bei den verschiedenen christlichen Konfessionen?
Christliche Konfessionen, die Verhütung akzeptieren
- Die meisten protestantischen und anglikanischen Christen akzeptieren künstliche Verhütung und betrachten Familienplanung als eine Frage der persönlichen Verantwortung und Weisheit. [1, 2]
- Mainline-Protestanten (wie Methodisten, Presbyterianer und die United Church of Christ): Befürworten im Allgemeinen den Zugang zu Verhütungsmitteln als Teil einer verantwortungsvollen Gesundheitsversorgung und Familienplanung. [1, 2]
- Konservative Evangelikale und Baptisten: Erlauben meist die Verwendung von nicht abtreibenden Verhütungsmitteln innerhalb der Ehe zur Planung der Familiengröße. [1, 2]
- Anglikaner (Episkopale): Haben die Anwendung künstlicher Verhütungsmittel auf der Lambeth-Konferenz 1930 offiziell gebilligt. [1, 2]
- Heilige der Letzten Tage (LDS) und Zeugen Jehovas: Überlassen die Entscheidung über den Einsatz von Verhütungsmitteln im Allgemeinen dem Gewissen des jeweiligen Paares. [1]
Konfessionen mit Einschränkungen oder Ablehnung
- Ostorthodoxie: Rät generell vom routinemäßigen Einsatz von Verhütungsmitteln ab und betrachtet die Fortpflanzung als einen Kernzweck der Ehe, obwohl manche Beichtväter mit Zustimmung des Ehepartners nicht-abtreibende Methoden zur Geburtenplanung zulassen können. [1, 2, 3]
- Bestimmte traditionelle Gruppen (wie die Laestadianische Lutherische Kirche oder Anhänger der „Quiverfull“-Bewegung) lehnen jegliche Form der Empfängnisverhütung gänzlich ab. [1, 2]
Die römisch-katholische Kirche lehnt künstliche Empfängnisverhütung (wie Kondome oder die Antibabypille) grundsätzlich ab
- Da sie einen untrennbaren Zusammenhang zwischen dem ehelichen Akt und der Fortpflanzung sieht. Diese Position wurde maßgeblich durch die Enzyklika Humanae Vitae von Papst Paul VI. im Jahr 1968 bekräftigt und gilt bis heute als offizielle Lehre.
- Stattdessen erlaubt die Kirche natürliche Familienplanungsverfahren (z. B. Zyklusbeobachtung), bei denen der Geschlechtsverkehr auf die unfruchtbaren Tage beschränkt wird, sofern ein schwerwiegender Grund vorliegt.
- Begründung: Künstliche Methoden werden als Sünde wider die Natur betrachtet, da sie die liebende Vereinigung von der Zeugungsfähigkeit trennen.
- Ausnahmen: Die Einnahme von Verhütungsmitteln ist erlaubt, wenn der primäre Zweck die Heilung einer Krankheit ist und die Zeugungsverhinderung nur eine unbeabsichtigte Nebenwirkung darstellt.
- Besonders das Kondom-Verbot steht in der Kritik, da es auch den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (wie HIV) verhindert; hier gab es in der Vergangenheit theologische Debatten über mögliche Lockerungen im Extremfall, die offizielle Lehre bleibt jedoch bestehen.
Die römisch-katholische Kirche verurteilt Sex vor der Ehe als schwere Sünde, da Sexualität nach ihrer Lehre nur im Rahmen der unauflöslichen Ehe zwischen Mann und Frau erlaubt ist.
- Obwohl die Lehre dies klar ablehnt, gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen offizieller Doktrin und pastoraler Praxis:
Gemäß der römisch-katholischen Lehre ist der Geschlechtsverkehr ist ausschließlich den Eheleuten vorbehalten; außerehelicher Verkehr widerspricht dem Naturrecht und der christlichen Sexualmoral.
In jüngeren Dokumenten die für Priester Anweisungen geben wie in Amoris Laetitia (2016) wurde aber betont, dass die katholische Kirche Menschen nicht mehr pauschal verurteilen soll, sondern die konkreten Umstände des Einzelfalls berücksichtigen muss. In der apostolischen Exhortation Amoris Laetitia (2016) betont Papst Franziskus eine verantwortungsvolle persönliche und pastorale Unterscheidung der je spezifischen Fälle, bei der die mildernden Bedingungen und Umstände in die sittliche Beurteilung einbezogen werden. Dieser Ansatz bedeutet nicht die Aufhebung der kirchlichen Lehre oder des Kirchenrechts, sondern eine pastorale Anpassung, die den Menschen in ihren konkreten Lebensumständen gerecht werden will. Besonders im achten Kapitel wird dargelegt, dass Menschen in sogenannten „irregulären“ Situationen, wie wiederverheirateten Geschiedenen, nicht automatisch im Zustand der Todsünde leben müssen, sondern durch Begleitung und Gewissensbildung den Zugang zu den Sakramenten finden können, wenn ihre subjektive Schuldhaftigkeit durch Umstände gemindert ist. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente, und das sind 1. Taufe, 2. Firmung 3. Eucharistie bzw. Abendmahl, 4. Beichte 5. Krankensalbung 6. Ehe und 7. Bischofs- und Priesterweihe.
Eine breite Mehrheit der römisch-katholischen Kirchenmitglieder in den U.S.A befürwortet künstliche Empfängnisverhütung, was in starkem Widerspruch zur offiziellen Lehre des Vatikans steht.
- 84 % der US-amerikanischen Katholiken sind der Meinung, die Kirche solle Katholiken den Einsatz von Verhütungsmitteln gestatten.
- 83 % sind der Meinung, die Kirche solle Paaren die In-vitro-Fertilisation (IVF) ermöglichen, um schwanger zu werden.
- 68 % sind der Meinung, die Kirche solle Frauen den Zugang zum Diakonat ermöglichen.
- 63 % sind der Meinung, die Kirche solle Priestern die Eheschließung gestatten.
- 59 % sind der Meinung, die Kirche solle Frauen zu Priesterinnen weihen.
Je nach Region und Studie liegt der Anteil der befürwortenden oder Verhütungsmittel nutzenden Katholiken weltweit zwischen 75 % und über 90 %.
Studie des Pew Research Center U.S.A
In Deutschland und weiten Teilen Westeuropas befürworten rund 80 bis 90 Prozent der Mitglieder der römisch-katholischen Kirche Sex und ein Zusammenleben vor der Ehe. [1, 2] Obwohl die offizielle Lehre des Vatikans vorehelichen Geschlechtsverkehr strikt ablehnt, weicht die Lebensrealität der Gläubigen drastisch davon ab: [1, 2, 3, 4] In weltweiten und nationalen Befragungen, darunter einer großen Familienumfrage des Vatikans, gaben 80 Prozent der befragten Katholiken in Deutschland an, ein Zusammenleben vor der Hochzeit ausdrücklich zu befürworten. [1]
- Katholiken dürfen den Papst kritisieren, da dieser nicht in allen Bereichen unfehlbar ist. Die päpstliche Unfehlbarkeit gilt nur unter sehr engen Bedingungen für die Verkündigung der Glaubenslehre; außerhalb dieser Fälle kann der Papst irren und Fehler begehen.
In der Realität ist es aber so, dass viele Katholiken Sex vor der Ehe haben; Bischöfe und Theologen sehen diesen Bereich teilweise als weniger streng verurteilenswert an oder tolerieren ihn in der Praxis, auch wenn das offizielle Verbot besteht. Ich persönlich schließe mich dieser Meinung an, und will mich nicht mit der römisch-katholischen Kirche und dem Papst anlegen, und schweige dazu.