Die jüdische Gemeinschaft in Wiedikon als ein Modell für die Sozialhilfebezüger, wie man sich in der aktuellen Situation mir gegenüber verhalten kann?

Last Updated on April 13, 2026 by pg@petergamma.org

Immer wenn ich in einem VBZ Bus voll Sozialhilfebezüger bin, macht mich das etwas ratlos. Einerseits üben die alle die auf meine Person zielende Handlungen aus. Und rein rechtlich gesehen könnte ich das ja anzeigen, und es würde wohl verschwinden.

Aber es hat auch immer Leute darunter, von denen ich glaube dass es Freunde sind. Ein Freund oder eine Freundin sein, bedeutet den oder diejenigen glücklich sehen zu wollen, die unglücklich sind. Und ich möchte nicht, dass Leute leiden müssen wegen mir.

Bei der jüdischen Gemeinschaft in Wiedikon ist ihr Verhalten mir gegnüber sehr klar. Sie sind präsent in meinem Leben, obwohl ich persönlich nicht nachvollziehen kann, weshalb sie das müssen oder wollen. Und ich habe auch schon glückliche Juden darunter gesehen, aber auch zornige. Und über all das kann man ja verhandeln, wie man das lösen könnte, so dass alle damit glücklich sind.

Würde ich alles anzeigen, würde wohl alles verschwinden. Aber da würde ich auch Freunde verlieren,, und das will ich nicht. Bei der jüdischen Gemeinschaft in Wiedikon ist die Anzahl der Personen beschränkt, und auch die Anzahl der Handlungsabläufe. Das ist eine gute Grundlage für Gespräche und Verhandlungen. Bei den Sozialhilfebezügern ist das anders und schwieriger.

Und gehörten nich die Juden in Wiedikon zu den ersten, die Witze über mich machten? Sie baten mich in ihre Synagoge am Samstag und machten einen Witz, der erhellend war. Und Witze macht man, wenn man über etwas steht. Und ich bedanke mich bei der jüdischen Gemeinschaft in Wiedikon für ihre klare Haltung und Ausdrucksweise, was mir dabei hilft Probleme zu lösen.

Wenn ich Zeit hätte, würde ich die hier erwähnten Probleme was die jüdische Gemeinschaft und mich anbelangt sofort lösen. Aber diese Zeit fehlt mir leider im Moment, weil andere Probleme mehr drängen.