Versicherungsbetrug am Berneggweg 8 in 8055 Zürich & an der Luzernerstrasse 3 in 8903 Birmensdorf ZH – vorsätzliches Begehen von Straftaten in betrügerischer Absicht?

Last Updated on February 13, 2026 by pg@petergamma.org

Mit simulierten Arbeitsunfällen in Liechtenstein und der Schweiz betrogen die Arbeiter Schweizer Unfallversicherer um Taggelder 15 Personen wegen Sozialbetrug verurteilt

https://www.liewo.li/liechtenstein/gesellschaft/15-personen-wegen-sozialbetrug-verurteilt-art-696638

Aber was im obigen Fall passiert ist, ist sehr ähnlich was am Berneggweg 8 und in Birmensdorf passiert ist. Im einen Fall waren es fingierte Arbeitsunfälle, und im hier beschriebenen Fall geht des darum mit der Angriffsorgel Straftaten zu begehen in betrügerischer Absicht.

https://petergamma.org/category/legal-affairs-in-switzerland

Das vorsätzliche Begehen von Straftaten in betrügerischer Absicht wird im deutschen Strafrecht primär durch den Tatbestand des Betrugs (§ 263 StGB) geregelt. Es handelt sich um ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter wissentlich und willentlich handelt, um sich oder einen Dritten rechtswidrig zu bereichern.

Das ist aus dem deutschen Strafrecht. Ich bin kein Jurist. Aber in der Schweiz wird es wohl auch ähnliche Gesetze geben die solche Dinge bestrafen.

Fall Schweiz und Liechtenstein

In der Schweiz und Liechtenstein wurde ein umfangreiches Netzwerk aufgedeckt, in dem fingierte Arbeitsunfälle genutzt wurden, um Versicherungen zu betrügen. Im September 2025 erhob die Staatsanwaltschaft St. Gallen Anklage gegen 15 Personen wegen gewerbsmässigen Betrugs und Geldwäscherei. 

Hintergrund und Masche

  • Haupttäter: Ein im Rheintal wohnhafter Portugiese (51) steht im Verdacht, seit Sommer 2021 ein System aufgebaut zu haben, um Unfallversicherungen im grossen Stil zu prellen.
  • Vorgehen: Der Haupttäter rekrutierte Personen aus seinem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis (aus der Schweiz, Deutschland und Portugal). Diese nahmen über Personalvermittlungsbüros Stellen an, meldeten kurz darauf einen Arbeitsunfall, simulierten Verletzungen und kassierten Unfalltaggelder.
  • Betrugssumme: Es wurden insgesamt rund 575’000 Franken an Versicherungsleistungen erschlichen.
  • Rolle der Mittäter: Die “Arbeiter” erhielten für ihre Rolle monatliche Zahlungen von 1000 bis 2000 Euro. 

Anzeige und Ermittlung

  • Anzeige durch den Sohn: Laut Medienberichten vom Januar 2026 war es der eigene Sohn, der seinen Vater wegen dieses Sozialgeldbetrugs anzeigte.
  • Ermittlungen: Die Kantonspolizei St. Gallen leitete die Ermittlungen nach Hinweisen aus dem Umfeld des Haupttäters ein.
  • Verurteilungen: Bis Januar 2026 wurden 15 Personen in diesem Zusammenhang wegen Sozialbetrugs verurteilt. 

Der Fall erstreckte sich auch auf Liechtenstein, wo weitere Ermittlungen gegen Mittäter geführt wurden. 

https://www.google.com/search?q=portugiesiche+Trickbetr%C3%BCger+t%C3%A4uschen+arbeitsumf%C3%A4lle+vor+anzeige+druch+sohn+schweiz&oq=portugiesiche+Trickbetr%C3%BCger+t%C3%A4uschen+arbeitsumf%C3%A4lle+vor+anzeige+druch+sohn+schweiz&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOdIBCTI4NDE1ajBqMagCALACAA&sourceid=chrome&ie=UTF-8&sei=aBd-aZbzKcTpi-gP-OfzqAo