Ich war damals nicht mehr in Kontakt mit Sirikit Bhagwanani, und hatte sie lange nicht mehr gesehen, wollte mich aber noch mit ihr treffen. Ich telefonierte mit einer anderen Kollegin, nachdem ich von ihrem Tod erfahren hatte, welche auch nicht mehr mit ihr in Kontakt war, und wir beschlossen ein Treffen zu organisieren und einen Baum für sie zu pflanzen. Ich schickte den Eltern eine Beileidskarte mit diesen Informationen. An diesem Treffen nahmen alle KollegInnen von der Mittelschule teil. Und auch Rudolf Hans Strahm, Schweizer Ökonom und Politiker (SP). Er war von 1991 bis 2004 Nationalrat und von 2004 bis 2008 Preisüberwacher.
Ich war sehr froh über über die Worte von Rudolf Hans Strahm, die er über Sirikit Bhagwanani fand, was für mich persönlich sehr hilfreich war zu verstehen. Auch ihr Vater Herr Bhagwanani sprach an diesem Anlass. Und dann sagte er zu uns „wir haben das nicht gewusst“. Und ich erinnere mich an den Jugendfreund den Musiker und seine Reaktion auf diese Worte. Und die war: „Jetzt sollen wir daran schuld sein?“, fragte er entsetzt. Und mir ging nicht viel anders.
Wenn die Stadtpolizei Zürich auch heute noch an einem Verfahren ist wegen unterlassener Hilfeleistung, dass auch ich mitschuldig sein sollte, dann wird sie daran mit Sicherheit scheitern. Denn mich trifft keine Schuld.
Aber was erfreulich ist, dass nachdem Sirikit Bhagwanani nicht mehr unter uns ist, dass es jetzt beim Medica Labor an der Wolfsbachstrasse 17 oft eine attraktive indische Frau am Schalter hat, wenn ich dorthin gehe.

Sirikit Bhagwanani bleibt trotzdem unersetzlich. Und ich bedaure es sehr, dass sie nicht mehr unter uns ist.