Was habe ich mit Milarepa, einem der bekanntesten Autoren der Tibeter gemeinsam – wir wurden beide von Verwandten & Nachbarn angegriffen & entkamen nur knapp

Last Updated on August 14, 2026 by pg@petergamma.org

Milarepa gründete seine eigene Schule des Tibetischen Buddhismus. Aber wie Milarepa wurde auch ich von Verwandten & und Nachbarn angegriffen, und entkam nur knapp, wie ich das auf den letzten Seiten meines Blogs berichtet habe:

Die erschütternde Lektion über die Vergänglichkeit gab Milarepa den letzten Anstoß, Marpas Gebot zu befolgen und sich in die Bergklausur zurückzuziehen, um zu meditieren. Dort verweilte er viele Jahre, bis seine Kleider zu Fetzen zerfielen, seine Knochen hervortraten und die Brennnesseln, die er aß, seine Haut grün färbten. Jäger und Räuber, die ihm begegneten, hielten ihn für einen Geist. Als er betteln ging, griffen ihn sein Onkel, seine Tante und Nachbarn an, und er entkam nur knapp. Seine Schwester, die ebenfalls betteln musste, weinte bitterlich über seinen offenbar noch erbärmlicheren Zustand.

Es gibt aber grosse Unterschiede zwischen Milarepa und mir. Jäger und Räuber hielten Milarepa für einen Geist. Jäger und Räuber findet man nur noch wenige in Birmensdorf ZH. Dafür hat es dort Polizisten, die einem nacheilen und Berichte verfassen über «psychische Auffälligkeiten». Hätte die Kantonpolizei Zürich Milarepa observiert, hätten sie nicht auch über ihn einen Bericht über «psychische Auffälligkeiten» erstellt? Wenn das so wäre, dann würde mich die Bezeichnung «psychisch auffällig» ehren. Denn Milarepa war ein grossartiger Autor der vor etwa 1 000 Jahre in Tibet lebte. Und die Geschichte von Milarepa berührt und bewegt mich auch 1000 Jahre nach seinem Tod.

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