Last Updated on July 2, 2026 by pg@petergamma.org
Mit dem Ausdruck „der verkaufte Bruder“ ist in den allermeisten Fällen die biblische Geschichte von Josef gemeint, der von seinen eifersüchtigen Brüdern nach Ägypten verkauft wurde:
Die Geschichte des verkauften Bruders findet Sie im Alten Testament in der der Bibel, Buch Genesis, Kapitel 37.
Josephs Brüder waren eifersüchtig auf ihn. Der Vater liebte ihn am meisten und schenkte ihm ein besonderes Gewand. Die Brüder verkauften ihn aus Neid als Sklaven an eine Karawane. Sie brachten für 20 Silberstücke den Handel zustande.

- Der Verkauf: Sie werfen ihn in eine Zisterne und verkaufen ihn schließlich für 20 Silberstücke an vorbeiziehende Händler.
- Die Täuschung: Dem Vater präsentieren sie Josefs Prachtgewand, das sie mit Ziegenblut beschmiert haben, um dessen Tod vorzutäuschen.
- Der Aufstieg: In Ägypten steigt Josef durch seine Fähigkeit zur Traumdeutung bis zum Stellvertreter des Pharaos auf.
- Die Versöhnung: Während einer Hungersnot kommen die Brüder nach Ägypten, um Getreide zu kaufen. Josef erkennt sie, stellt sie auf die Probe und verzeiht ihnen schließlich.
Die Geschichte des verkauften Bruders diente auch als Vorlage für Thomas Manns berühmte Romane “Joseph und seine Brüder”.
Aber in der Stadt Zürich gibt es keinen Rindermarkt wo man Brüder wie ein Stück Vieh verkaufen kann.
In der Stadt Zürich ist der Rindermarkt eine malerische, mittelalterliche Gasse im Niederdorf.

Der Name leitet sich von einem früheren Viehmarkt ab, der hier bis ins 19. Jahrhundert bestand. Der Rindermark ist zudem der Ort wo Gottfried Keller aufwuchs. Gottfried Keller (1819–1890) war ein bedeutender Schweizer Schriftsteller, Dichter und Politiker.