Last Updated on May 15, 2026 by pg@petergamma.org
Für die Veranstaltung«Inner-flow», eine Spirituelle Veranstaltung im Volkshaus Zürich
Ich war einer der wenigen Nicht-Tibeter unter den Tibetern die anwesend waren im Volkhaus. Der grosse Star und Hauptredner war Lama Pema Wangyal vom Drukpa Center Kollbrunn. Ob ich das wohl aushalten würde, denn ganzen Tag diesen Rednern zuzuhören, fragte ich mich schon am Morgen der Veranstaltung.
Aber das war kein Problem. Denn an Lama Pema Wangyal beeintruckte mich die Ruhe und Gelassenheit die er ausstrahlte. Man konnte ihm stundenlang zuhören, ohne dabei zu ermüden. Ganz anders als ich das kenne von Rednern an wissenschaftlichen Kongressen. Man spürte Lama Pema Wangyal die 17 Jahre an, an die er im Rikon Tibet Institut verbrachte und meditierte. Doch Lama Pema Wangyal erinnerte mich stark an die Redner an katholischen Festen in der Schweiz. Ich werde also wohl kaum von der katholischen Kirche zum Tibetischen Buddhismus konvertieren.
Und nachdem mich jetzt nun schon fast 20 Jahre mit dem Thema Wissenschaft und Meditation auseinandergesetzt habe, fragte ich mich bei der «Inner-flow» spirituellen Veranstaltung in der Volkshaus, ob die Buddhistischen Lehren vielleicht nicht eines Tages durch wissenschaftliche Studien mit modernen physiologischen Geräten ergänzt und bereichert werden könnten, und dadurch vielleicht auch vereinfacht werden könnten.
Die Lehren Buddhas umfassen keine feste Zahl an Einzelregeln, sondern bestehen aus einer Vielzahl von Lehrreden, die in über 5.000 Bänden festgehalten wurden. Laut traditionellen buddhistischen Texten hielt der Buddha während seines 45-jährigen Wirkens genau 84.000 Lehrreden.