Last Updated on May 5, 2026 by pg@petergamma.org
Das war vor nicht allzu langer Zeit. Frauen die sich an der Langstrasse im Coop Fleischkäse und Kaffee kauften an der Kasse vor mir, um mich herauszufordern. Eine kurze Pause vor dem Volkshaus. Ich sitze auf eine Steinmauer. Die Sonne scheint. Links von mir setzt sich ein Paar hin mit Kinderwagen und küssen sich. Rechts von mir sitzt ein junges Double der blonden Medica Laborantin aus Bern, die mir den Rücken zuwendet, und mit einen Double der Kinesiologin aus Zürich spricht, deren Lieblingsbuch Liebe ohne Sex ist.
Also hat es da eine Botschaft darin? Was sind da meine Perspektiven als ein Autor, der für das Männermagazin GQ schreiben könnte, weil so oft durch hocherotische Handlungsabläufe masslose Lust in mir erzeugt wurde? Sofort heiraten und Kinder haben? Oder platonische Treffen mit Frauen, die mir den Rücken zuwenden, weil deren Lieblingsbuch Liebe ohne Sex ist? Andere Optionen scheint es für mich persönlich nicht zu geben.
Ich werde bestraft dafür, dass ich mir im Coop an der Langstrasse ein Sandwich gekauft habe. Sogleich werde ich von einem Uber Eats Fahrer verfolgt, der sein Fahrrad vor mich hinstellt und ebenfalls eine Pause macht.

Und am Abend sind es dann etwas vier Uber Eats Fahrer, die mich auf meinem Heimweg nach Hause verfolgen.
Da wird wohl viel rausfliegen an solchen Handlungsabkläufen aus meinem Leben. Diese Handlungsabläufe wurden wohl aus irgendwelchen Dokumenten in polizeilichen Archiven zusammengebastet, die schon lange her sind.
Also was soll ich daraus schliessen? Beziehungen zu Teilnehmern von polizeilichen Einsatzpgrogrammen darf ich keine haben? Alle wenden mir den Rücken zu. Aber alle verfolgen mich die ganze Zeit.
Den Rücken zu wenden werde ich auch den Leuten, die sich diese Dinge ausgedacht haben, und mich über die beschweren. Und auch beschweren werde ich mich über diese Handlungsabläufe, die irgendwo in der Hölle ausgedacht worden zu sein scheinen, und irgendwo gespeichert sein müssen.