Last Updated on May 2, 2026 by pg@petergamma.org
Ich mochte die Frau mit der transparenten Bluse am Postschalter in der Post Wiedikon sehr gerne:
Sie war ganz klein, und hochsensibel. Und das sind genau die Menschen die ich so gerne mag. Ganz genau, wie die Medica Laborantin, die mir an der Wolfbachstrasse 17 Blutproben entnahm, und dann leider verschwand. Die war klein und blond, und hatte so viel Gefühl.
Die Frau mit der transparenter Bluse trug auch einen sehr schönen schwarzen B.H. und war auch sehr schön geschminkt. Und riecht das nicht nach Stadpolizei Zürich? War sie eine Postangestellte im Spezialeinsatz? Aber warum musste sie verschwinden? Ich mochte so so gerne, und konnte nicht einmal etwas plaudern mit ihr. Zum Beispiel über ihre schöne Kleidung. Und warum soll ich mich bei der Stadtpolizei Zürich nicht über ihr Verschwinden beschweren? Hatte sie nicht eine Mission? Aber ich kann fast nicht glauben, dass die schon zu Ende ist. Müssen denn alle schönen Dinge enden? Ich weiss schon, was da dahinter steckt. Und ich finde, ich habe mit dieser Frau über die wichtigen Dinge gar noch nicht gesprochen. Ich persönlich bin der Meinung, dass diese Gespräche mein Leben lang weitergeführt werden. Denn ich glaube ich weiss da mehr, als die Leute die dahinter stecken. Und ich weiss auch, dass vermutlich diese Fragen nie endgültig beantwortet sein werden. Also warum sie nicht bei jedem Postbesuch erneut stellen? Und zwar ein Leben lang.
Die Medica Laborantin hatte mehr den Sozialhilfebezüger Look, und nicht den der Stadtpolizei Zürich mit der von der Rechtschutzversicherung übernommen Spezialkleidung. Aber ihre blauen Turnschuhe bleiben mir unvergesslich. Und diese schönen blauen Turnschuhe hob sie ab von der breiten Masse der Sozialhilfebezügerinnen mit den weissen Turnschuhen.
Und auch sie war eine hochsensible Person mit viel Gefühl, die ich so gerne mochte. Eine Medizinische Laborantin, und ein Biologe wie ich, passt das nicht gut zusammen? Sollte daraus nicht eine lebenslange Freundschaft werden? Für mich persönlich wäre sie ein Grund ein Leben lang in das Medica Labor zu gehen, weil ich sie so gerne mochte.
Und hatte nicht auch sie eine Mission? Für mich persönlich war das was da ablief, vor allem auch ihr Abgang bei Medica sehr schmerzvoll und nicht nachvollziebar. Und wäre nicht auch hier die Stadtpolizei Zürich der richtige Ort, um sich darüber zu beschweren? Denn auch hier werden wohl die offenen Fragen ein Leben lang bleiben. Und man kann sie bei jedem Besuch neu stellen und überprüfen.