Big – Brother Ermittlungen in der Stadt Zürich – ist das schon eine Realität?

Last Updated on January 30, 2026 by pg@petergamma.org

Ich habe ausgiebig über die Ermittlung am Berneggweg 8 berichtet:

Ist das der Albtraum der Zukunft? Werden Bürger in der Stadt Zürich täglich mit der oben beschriebenen Ermittlung überprüft, ob sie sich an die gesetzlichen Regeln in der Stadt Zürich halten?

Ein Polizist teilte mir in einem Gespräch mit, dass wenn ich die Hilfe der Polizei wolle, müsse ich 24 x 7 erreichbar sein. Würde das heissen, dass ich die Smartphone App dieser Big-Brother Ermittlung benutzen müsste, um Schnüffler wieder loszuwerden?

Aber das kommt bei mir nicht durch. Smartphones sind der Alptraum für jeden, der seine Privatsphäre schätzt, denn ein immer eingeschaltetes Smartphone eignet sich sehr gut zum Ausschnüffeln. Bevor dass sämtliche Trams und Busse in Zürich voll Sozialhilfeempfänger war, als ich diesen Beitrag schrieb:

kreuzten praktisch nur Streifenwagen und Ambulanzfahrzeuge regelmässig meinen Weg. Und ich suchte an den Tramhaltestellen nach Überwachungskameras, welche mich orten können. In den Trams und Bussen hat es Kameras ja eh überall.

Aber ich habe bemerkt, dass es in der Stadt Zürich praktisch unmöglich ist unterzutauchen. Vor allem Ambulanz und Polizei kreuzen sehr zuverlässig und präzise meinen Weg. Und ich vermute, dass zur Personenobservation auch Sateliten eingesetzt werden. Und so viel ich weiss, ist die Satellitenobservation zur Zeit so weit, dass man Objekte in der Grösse eines Tennisbällen identifizieren kann.

Das alles erinnert wirklich sehr stark an den Roman Big Brother von George Orwell, welchen wir mal in der Mittelschule gelesen habe. Und dies alles ist sehr erschreckend. Noch vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass so etwas möglich ist in der Stadt Zürich.

Aber das Schlimmste an dieser Ermittlung ist die Unmenschlichkeit. Es scheint die Ermittler nicht zu kümmern, wie das ist so zu leben. Es kommt mir vor wie eine Nötigung auf die Polizei zu gehen, um mich dagegen zu wehren. Aber ich lasse mich nicht zu diesem Schritt nötigen.

Mir persönlich kommt das alles sehr dilettantisch vor. Ich kenne auch keine unabhängige Beschwerdeinstanz. Vielleicht könnte ich mich an den Ombutsmann wenden. Aber wenn ich ihm das hier beschreibe, wo sind denn die klaren Regeln und Grenzen einer solchen Observation?

Für mich persönlich ist das hier wie eine biblische Plage, wenn man in die Stadt Zürich geht, ständig in Bus, Trams und Geschäften überwacht zu werden von zahllosen Observieren die auffallen wie bunte Hunde.

Zwar haben sie mittlerweile ihre Kleidung angepasst. Vor einem halben Jahr noch vielen sie auf durch ihre billige Kleidung. Das hat sich jetzt gebessert. Aber es genügt ein Blick in ein Tram um zu erkennen, dass praktisch sämtliche Personen nur wegen mir im Tram sitzen.

Erstens frage ich mich, ist das wirklich notwendig? Ich persönlich finde nicht. Aber wie kann ich mich dagegen wehren? Es springt mir sofort in die Augen, dass diese Personen sich wegen mir im Tram befinden. Denn sie unterscheiden sich von den Personen, die man sonst im Tram findet. Aber worin sie sich genau unterscheiden, dass ist schwer zu beschreiben. Und selbst wenn ich könnte, dann würde ich es hier nicht verraten. Denn sonst würden sich die Schnüffler die in der Stadt Zürich Fichen über mich ablegen noch besser tarnen.

Die Zeiten von Fichenaffaire und Schnüffelpolizei sind vorbei. Die Polizei gewährt Einsicht in ihre Akten. Aber nun scheinen Arbeitseinsatzprogramme zu Schnüfflern und Fichenanlegern geworden zu sein. Die Stadtpolizei Zürich meint, sie übergibt keine Aufträge an zivile Personen. Und so glaube ich, dass die hier beschriebenen Personen keine zivilen Personen sind, sondern Personen, die auf irgend eine Art und Weise Polizisten sind.

Und es ist ganz offensichtlich dass die Daten sammeln und diese irgendwo über mich ablegen. Und vermutlich braucht es eine weitere Fichenaffaire, bis sich an dem hier Beschriebenen etwas bessert.